Heu ist die Basis einer pferdegerechten Ernährung – aber reicht es wirklich für jedes Pferd aus? Diese Aussage klingt zunächst plausibel. Schließlich ist das Pferd von Natur aus auf die Aufnahme von faserreichem Futter spezialisiert. Doch so einfach ist es nicht. Ob Heu allein den individuellen Bedarf eines Pferdes deckt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Heu: die Grundlage der Pferdefütterung
Pferde sind auf eine kontinuierliche Aufnahme von strukturreichem Futter ausgerichtet. Hochwertiges Heu liefert dabei vor allem Rohfaser und sorgt für eine lange Beschäftigung mit der Futteraufnahme. Gleichzeitig unterstützt eine ausreichende Faseraufnahme eine normale Verdauung und die Funktion des Magen-Darm-Trakts.
Für viele leichtfuttrige Pferde, die wenig arbeiten oder ihren Energiebedarf bereits über gutes Heu decken, kann eine Ration aus Heu und Wasser einen großen Teil des täglichen Bedarfs abdecken.
Doch reicht Heu auch für die Mineralstoffversorgung aus?
Hier lohnt sich ein genauerer Blick.
Mythos: „Heu enthält alles, was mein Pferd braucht.“
Nicht unbedingt.
Die Nährstoffzusammensetzung von Heu kann erheblich schwanken. Sie wird unter anderem durch Pflanzenbestand, Standort, Boden, Schnittzeitpunkt, Witterung und Lagerung beeinflusst. Zwei Heuchargen können deshalb ganz unterschiedliche Gehalte an Energie, Eiweiß, Mineralstoffen und Spurenelementen aufweisen.
Gerade bei Mineralstoffen und Spurenelementen ist es schwierig, allein anhand des Heus sicher einzuschätzen, ob ein Pferd bedarfsgerecht versorgt ist.
Deshalb kann eine gezielte Mineralstoffergänzung sinnvoll sein – insbesondere dann, wenn das Heu bestimmte Mineralstoffe und Spurenelemente nicht in ausreichender Menge liefert.
Heu plus Mineralversorgung: eine sinnvolle Kombination
Wenn ein Pferd seinen Energiebedarf bereits über Raufutter deckt, braucht es nicht automatisch zusätzliches Kraftfutter. Eine gezielte Mineralstoffversorgung kann jedoch trotzdem sinnvoll sein.
Genau hier setzt Promin von Eohippos an.
Promin ist ein Mineralfutter, das dazu dient, die tägliche Ration gezielt mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen zu ergänzen. Damit lässt sich die Fütterung eines Pferdes sinnvoll abrunden, ohne unnötig zusätzliche Energie über große Mengen Kraftfutter in die Ration zu bringen.
Die Idee dahinter ist einfach: Raufutter als Basis – Mineralstoffe gezielt ergänzen.
So kann beispielsweise ein Pferd, das mit hochwertigem Heu seinen Energiebedarf bereits gut deckt, trotzdem eine bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung erhalten.

Nicht jedes Pferd braucht Kraftfutter
Ein wichtiger Punkt wird bei der Diskussion um „Heu allein“ häufig übersehen: Dass Heu nicht jedes Pferd vollständig versorgt, bedeutet nicht automatisch, dass Kraftfutter notwendig ist.
Zwischen „nur Heu“ und einer großen Portion Kraftfutter gibt es viele Möglichkeiten.
Für ein leichtfuttriges Pferd mit geringer Arbeitsleistung kann eine Ration aus hochwertigem Raufutter, Wasser und einer passenden Mineralstoffversorgung völlig anders aussehen als die Fütterung eines Sportpferdes mit hohem Energiebedarf.
Entscheidend ist immer der individuelle Bedarf.
Die Qualität des Heus macht den Unterschied
Bevor zusätzliche Futtermittel ausgewählt werden, sollte zunächst die Grundlage stimmen: das Heu.
Gutes Pferdeheu sollte hygienisch einwandfrei, trocken und frei von Schimmel oder anderen Verunreinigungen sein. Auch Erntezeitpunkt, Pflanzenbestand und Lagerung beeinflussen die Qualität.
Noch aussagekräftiger ist eine Heuanalyse. Sie kann Aufschluss darüber geben, welche Nährstoffe tatsächlich in der jeweiligen Heucharge enthalten sind. Auf dieser Grundlage lässt sich besser beurteilen, ob und in welchem Umfang eine Ergänzung notwendig ist.
Denn nur wer weiß, was das Heu liefert, kann sinnvoll entscheiden, was zusätzlich benötigt wird.
Für jedes Pferd die passende Ration
Ob Heu allein ausreicht, lässt sich deshalb nicht pauschal beantworten. Alter, Gewicht, Arbeitsleistung, Haltung und individueller Stoffwechsel spielen ebenso eine Rolle wie die Qualität des Raufutters.
Ein Pferd mit geringem Energiebedarf kann möglicherweise ohne Kraftfutter auskommen. Die Mineralstoffversorgung sollte davon jedoch unabhängig betrachtet werden.
Promin von Eohippos kann hier eine sinnvolle Ergänzung der täglichen Ration sein, wenn eine gezielte Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen erforderlich ist.
Fazit: Heu ist die Basis – aber nicht immer die komplette Lösung
„Heu allein reicht jedem Pferd aus.“ – Das ist ein Mythos.
Heu ist und bleibt die wichtigste Grundlage einer natürlichen und pferdegerechten Fütterung. Es kann einen großen Teil des täglichen Bedarfs abdecken – aber die Mineralstoffversorgung sollte individuell betrachtet werden.
Statt pauschal Kraftfutter zu füttern, kann es sinnvoller sein, die Ration gezielt zu ergänzen.
Hochwertiges Heu + bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung = eine durchdachte Basis für die Pferdefütterung.
Mit Promin von Eohippos steht dafür eine gezielte Mineralergänzung zur Verfügung, die sich sinnvoll in eine raufutterbasierte Fütterung integrieren lässt.
Denn gute Pferdefütterung bedeutet nicht, möglichst viel zu füttern.
Sie bedeutet, genau das zu geben, was das Pferd tatsächlich braucht.





