Der Frühling ist für viele Pferdehalter die schönste Zeit des Jahres: Die Weidesaison beginnt, die Tage werden länger und das frische Grün lockt Pferde auf die Koppel. Doch Vorsicht – das Anweiden von Pferden will gut geplant sein. Ein zu schneller Start kann ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. In diesem Artikel erfährst du, wie du dein Pferd richtig anweidest, welche Risiken es gibt und wie dich gezielte Fütterung – etwa mit Produkten wie DIGESTIVE 2.0 und Flow 2.0 von Eohippos – optimal unterstützen kann.
Warum ist das Anweiden so wichtig?
Nach den Wintermonaten ist der Verdauungstrakt deines Pferdes auf trockenes Heu eingestellt. Frisches Gras enthält jedoch:
- viel Zucker (Fruktan)
- hohe Eiweißgehalte
- deutlich mehr Wasser
Ein abrupter Wechsel kann zu Problemen führen wie:
- Koliken
- Durchfall
- Hufrehe
- Stoffwechselstörungen
👉 Deshalb gilt: Langsam anweiden ist Pflicht – nicht Kür!
Schritt-für-Schritt Anleitung zum richtigen Anweiden
1. Langsamer Start
Beginne mit 5–10 Minuten Weidegang pro Tag und steigere die Zeit täglich um wenige Minuten. Achte auf dein Pferd und auf körperliche Veränderungen wie z.B. Kotwasser. Manchmal muss man die Zeit auch nochmal zurückschrauben.
2. Heufütterung beibehalten
Füttere dein Pferd vor dem Weidegang mit Heu, damit es nicht hungrig auf die Weide geht. Pferde neigen dazu, sich dann zu „überfressen“ und zu schlingen. Wenn Pferde mit Heu im Bauch auf die Weide gehen, ist eine Grundlage vorhanden.
3. Beobachtung ist entscheidend
Achte auf Veränderungen wie:
- weicher Kot
- Unruhe
- erhöhte Puls- oder Atemfrequenz
4. Dauer anpassen
Nach etwa 3–4 Wochen kann dein Pferd meist mehrere Stunden auf die Weide. Dies ist aber sehr individuell zu beachten.

Häufige Fehler beim Anweiden
Viele Probleme entstehen durch vermeidbare Fehler:
- ❌ Zu schneller Weidezugang
- ❌ Weidegang auf nüchternen Magen
- ❌ Keine Kontrolle der Grasqualität
- ❌ Ignorieren erster Warnsignale
Unterstützung durch gezielte Fütterung
Ein gesunder Darm ist beim Anweiden entscheidend. Hier können hochwertige Ergänzungsfuttermittel helfen.
DIGESTIVE 2.0 von Eohippos – für eine stabile Verdauung
DIGESTIVE 2.0 wurde speziell entwickelt, um die Darmflora deines Pferdes zu unterstützen:
- stabilisiert die Darmmikrobiota
- fördert eine gesunde Verdauung
- kann Kolikrisiken reduzieren
Gerade während des Anweidens ist der Darm enorm gefordert – hier setzt DIGESTIVE 2.0 gezielt an.
Flow 2.0 von Eohippos – Stoffwechsel & Balance im Fokus
Flow 2.0 unterstützt den gesamten Stoffwechsel deines Pferdes:
- kann den Zuckerstoffwechsel regulieren
- unterstützt die Entgiftungsprozesse
- ideal für Pferde mit empfindlichem Stoffwechsel
Besonders bei leichtfuttrigen Pferden oder Risikopatienten (z. B. Hufrehe) ist Flow eine sinnvolle Ergänzung.
Anweiden bei Risikopferden
Einige Pferde benötigen besondere Aufmerksamkeit:
- leichtfuttrige Rassen (z. B. Ponys)
- Pferde mit Hufrehe-Vorgeschichte
- ältere Pferde
- stoffwechselempfindliche Tiere
👉 Hier solltest du das Anweiden noch langsamer gestalten und ggf. mit Tierarzt oder Fütterungsexperten abstimmen.
Die richtige Weide – Qualität vor Quantität
Nicht jede Weide ist automatisch gesund:
- junges Gras = viel Zucker
- sonnige Tage erhöhen den Fruktangehalt
- kurze, abgefressene Weiden sind riskanter
💡 Tipp: Weidezeiten möglichst in die frühen Morgenstunden legen.
Fazit: Geduld zahlt sich aus
Das Anweiden von Pferden ist ein sensibler Prozess, der Zeit und Aufmerksamkeit erfordert. Mit einem strukturierten Plan, genauer Beobachtung und gezielter Unterstützung – etwa durch DIGESTIVE und Flow von Eohippos – kannst du deinem Pferd einen gesunden Start in die Weidesaison ermöglichen.






