Hufrehe gehört zu den gefürchtetsten Erkrankungen beim Pferd. Die schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut betrifft längst nicht nur übergewichtige Ponys auf der Frühlingsweide – auch Sport- und Freizeitpferde können betroffen sein. Neben tierärztlicher Betreuung spielt vor allem die Fütterung eine entscheidende Rolle: Sie kann das Risiko für Hufrehe deutlich beeinflussen und den Heilungsverlauf maßgeblich unterstützen.
Doch worauf kommt es bei der Fütterung eines rehegefährdeten Pferdes wirklich an?
Was passiert bei einer Hufrehe?
Bei einer Hufrehe entzündet sich die empfindliche Huflederhaut. Die Verbindung zwischen Hufwand und Hufbein wird geschädigt, was starke Schmerzen verursacht. Auslöser können vielfältig sein:
- Stoffwechselerkrankungen wie EMS oder Cushing
- Übergewicht
- Fruktan- und zuckerreiches Gras
- Fütterungsfehler
- Stress oder Entzündungen im Körper
Besonders kritisch sind hohe Mengen an Zucker und Stärke in der täglichen Ration. Genau hier setzt eine angepasste Fütterung an.
Die entscheidende Basis: Zucker- und stärkearmes Raufutter
Für rehegefährdete Pferde steht eines an erster Stelle: hochwertiges, rohfaserreiches und möglichst zuckerarmes Raufutter.
Viele herkömmliche Futtermittel enthalten versteckte Zuckerquellen, Melasse oder stärkereiche Komponenten. Für empfindliche Pferde kann das schnell problematisch werden. Deshalb sollte die Ernährung möglichst naturnah, getreidefrei und rohfaserbetont gestaltet werden. Auf Müslis sollte gerade in der Akutphase komplett verzichtet werden. Auch Möhren, Äpfel und sonstige Leckereien sind in einem Schub strikt verboten.
Ausschließlich zuckerarmes Heu sollte dem Pferd gefüttert werden. Dieses kann auch bis zu 60 Minuten gewässert werden um den Zuckergehalt im Heu zu senken. Ein Weidegang ist ebenso Tabu während eines Rehe Schubes. Heu ist jetzt die absolute Basis für dein Pferd.
Die Produkte von Eohippos wurden speziell dafür entwickelt, Pferde artgerecht und stoffwechselschonend zu versorgen. Diese bieten Abwechslung zum Heu und ergänzen dieses. Doch beachte immer, dass jedes zusätzliche Futtermittel in die Gesamtration deines Pferdes mit einberechnet werden muss. Gerne beraten wir dich gerne oder dein Tierarzt vor Ort. Die Menge ist individuell auf jedes Pferd anzupassen.
Alternativen zum Heu mit wenig Zucker
Sensitive Cobs – die ideale Unterstützung für rehegefährdete Pferde
Besonders bewährt bei Pferden mit Hufrehe oder Stoffwechselproblemen haben sich unsere Sensitive Cobs.
Die Heucobs bestehen zu 100 % aus Timothee-Gras und zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Zucker-, Stärke- und Fruktangehalt aus. Gleichzeitig sind sie frei von Melasse, Getreide und künstlichen Zusatzstoffen.
Gerade Pferde mit:
- Hufrehe
- EMS
- PSSM
- Insulinresistenz
- Cushing
profitieren häufig von einer solchen strukturreichen und stoffwechselschonenden Fütterung.
Ein weiterer Vorteil: Die Sensitive Cobs sind sehr schmackhaft und eignen sich auch für mäkelige oder ältere Pferde mit Zahnproblemen. Durch die kurze Einweichzeit lassen sie sich unkompliziert verfüttern.
Hay to Go – praktische Raufutterergänzung mit Struktur
Auch unser Hay to Go besteht zu 100% aus Timothee Gras und bietet Abwechslung im Futtertrog. Der besonders niedrige Zucker-, Stärke- und Fruktangehalt macht auch das Hay to Go zu einer optimalen Ergänzung für Pferde mit Reheerkrankung.
Besonders interessant für rehegefährdete Pferde:
Die längere Faserstruktur fördert die Kautätigkeit und damit die Speichelbildung. Das unterstützt wiederum ein gesundes Magenmilieu und die Verdauung.
Hay to Go kann:
- trocken oder eingeweicht gefüttert werden
- als Ergänzung zum Heu dienen
- bei magenempfindlichen Pferden unterstützen
- helfen, die tägliche Rohfaseraufnahme zu verbessern
Gerade während eines Schubes oder in der Rekonvaleszenz nach einer Hufrehe kann eine gleichmäßige, strukturreiche Fütterung enorm wichtig sein.
Hay Love – strukturreiche Unterstützung für empfindliche Pferde
Auch Hay Love eignet sich hervorragend für Pferde mit empfindlichem Stoffwechsel.
Das natürliche Heuhäcksel-Produkt liefert wertvolle Rohfaser, verlängert die Fresszeit und unterstützt eine artgerechte Beschäftigung beim Fressen. Gleichzeitig ist es melassefrei, getreidefrei und weist einen niedrigen Zucker- und Stärkegehalt auf.
Besonders sinnvoll ist Hay Love:
- zur Verlängerung der Fresszeiten
- als Strukturergänzung im Kraftfutter (ACHTUNG: kein Kraftfutter während eines Schubes!)
- für leichtfuttrige Pferde
- bei empfindlichem Magen-Darm-Trakt
- als staubfreie Alternative für Allergiker
Gerade Pferde mit Hufrehe profitieren häufig davon, wenn die Futteraufnahme langsamer und kontinuierlicher erfolgt.
Nach der akuten Phase: vorsichtiger Aufbau mit Meadow Vital
Ist die akute Rehephase überstanden und das Pferd stabilisiert, kann die Fütterung langsam erweitert werden – natürlich weiterhin angepasst an den Stoffwechsel.
Für diese weiterführende Versorgung eignet sich unser Meadow Vital 3.0 besonders gut. Das getreidefreie Strukturmüsli liefert wertvolle Rohfaser und unterstützt eine naturnahe Ernährung ohne unnötige Zucker- oder Stärkeüberschüsse.
Zusätzlich enthält unser Meadow Vital 3.0 hochwertige Inhaltsstoffe die den Stoffwechsel anregen und unterstützen können.
Meadow Vital kann:
- das Grundfutter sinnvoll ergänzen
- die Fresszeiten verlängern
- strukturreiche Energie liefern
- zur langfristigen Stabilisierung beitragen
Gerade bei Pferden, die nach einer Hufrehe wieder aufgebaut werden sollen, ist eine kontrollierte und hochwertige Energieversorgung entscheidend.
Fazit: Fütterung ist ein zentraler Schlüssel bei Hufrehe
Hufrehe erfordert immer ein ganzheitliches Management. Neben tierärztlicher Betreuung, Bewegung (nach dem Schub!) und Gewichtsmanagement spielt die Ernährung eine der wichtigsten Rollen.
Zuckerarme, strukturreiche und natürliche Futtermittel können dabei helfen:
- den Stoffwechsel zu entlasten
- den Darm gesund zu halten
- Heißhunger und Fresspausen zu vermeiden
- die Regeneration zu unterstützen
Mit Produkten wie Sensitive Cobs, Hay to Go, Hay Love und Meadow Vital bietet Eohippos durchdachte Lösungen für eine moderne und pferdegerechte Fütterung rehegefährdeter Pferde.
Denn gesunde Pferdefütterung beginnt immer beim Raufutter.









